2026 S.O.S. Glow Up Your Power

GLOW UP YOUR POWER – Weil Wegschauen keine Lösung ist

Am 4. September 2026 wurde die Kölner Philharmonie zum Schauplatzeines besonderen S.O.S.-Abends. Rund 1.200 Menschen kamen zusammen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Kinderarmut, Ohnmacht und Wegschauen zu setzen.

S.O.S. – GLOW UP YOUR POWER war dabei mehr als ein Benefizabend. Es ging um Menschen, um Begegnungen und um die Frage: Was machen wir mit der Kraft, die in uns steckt?

Der gesamte Erlös des Abends kam Kindernöte e.V. Köln und dem Jugendzentrum Meschenich am Kölnberg zugute – für Kinder, Jugendlicheund Familien, die Unterstützung brauchen.

Menschen, die etwas bewegen

Im Mittelpunkt standen Menschen, die nicht einfach zuschauen.

Charlène, alleinerziehende Mutter, erzählte von ihren Erfahrungen und ihrem Alltag. Azbiye Kokol, Leiterin des Jugendzentrums Meschenich, gab Einblicke in ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Kölnberg.

hre Geschichten machten sichtbar, was hinter Zahlen und Schlagzeilensteht: Menschen, Familien, Kinder und Jugendliche mit ihren ganz eigenen Herausforderungen.

Und sie zeigten, dass Veränderung möglich ist, wenn Menschen Verantwortung übernehmen, füreinander da sind und anfangen, etwas zutun.

Wenn Musik verbindet

Musik war an diesem Abend nicht einfach Programm – sie war Begegnung.

Unterschiedliche Stimmen, Stile und Generationen trafen aufeinander. Es wurde gemeinsam musiziert, begleitet, improvisiert und sich gegenseitig Raum gegeben. Rock traf auf Oper, Klassik auf Chormusik, bekannte Stimmen auf neue Klänge.

Aus einzelnen Auftritten entstanden musikalische Verbindungen, die denAbend zu etwas Besonderem machten.

Auch die rund 150 Sängerinnen und Sänger von Michael Kokott und seinen Chören wurden Teil dieser gemeinsamen Energie. Immer wieder zeigte sich: Hier ging es nicht darum, wer im Mittelpunkt steht. Es ging darum,was entsteht, wenn man die eigene Kraft mit anderen teilt.

Die Musik trug durch den Abend – manchmal berührend, manchmal kraftvoll, manchmal überraschend. Und sie brachte Menschen zusammen.

Gemeinsam weiter

Was von diesem Abend bleibt, sind nicht nur die Musik, die Begegnungenund die Standing Ovations. Es bleibt vor allem die Idee dahinter:

Wir sind nicht machtlos.

1.200 Menschen haben gezeigt, dass Solidarität viele Gesichter haben kann. Dass Hilfe konkret werden kann. Dass eine Bühne mehr sein kannals eine Bühne – nämlich ein Ort, an dem Menschen zusammenkommenund etwas bewegen.

Gerade in einer Zeit, in der die Nachrichten täglich neue Gründe für Resignation liefern, braucht es Menschen, die sich nicht zurückziehen.Menschen, die hinschauen, Haltung zeigen und handeln.

Handeln statt ohnmächtiger Resignation.

Line-up:

Lina Bó

MAMADEE

Klaus der Geiger

Christoph Broll

Sandra Schwarzhaupt Calderón

Butch Williams

Lázaro Calderón

Soufian Zoghlami

Wilfried Schmickler

Michael Zass

Josef Loup

Paul-Santiago Broll Sevilla

Richard Bargel

Michael Kokott und seine Chöre

Szenario
Enno Kremser – Bass
Ralf Göbel – Gitarre
Marcus von Wrochem – Saxophon
Jesse Milliner – Keyboards
Valentin Austen – Drums

Hans Mörtter – Moderation

Konzertbilder von Eduard Bopp